Teilnahme hzv-vertrag

Teilnahme hzv-vertrag

Die SCR ist nach wie vor eine der häufigsten Krebsursachen und Ursachen für krebsbedingte Todesfälle in Deutschland [13] und weltweit [14]. Die Teilnahmequoten des CRC-Screenings müssen erhöht werden; In den verschiedenen Ländern wurden in jüngster Zeit verschiedene Ansätze in einer steigenden Zahl bevölkerungsbasierter [7] und randomisierter Studien [8,15-17] untersucht. Dazu gehören Ergebnisse eines bundesweiten, FIT-basierten Screening-Programms in den Niederlanden [7] sowie eines zuvor in Deutschland durchgeführten Modellprojekts [8]; Diese Studien haben immer wieder gezeigt, dass die Verwendung eines Stuhltests zunimmt, nachdem die Zielpopulation persönliche Einladungen einschließlich des Tests erhalten hat. Trotzdem umfasst das bundesweit organisierte Einladungsverfahren, das 2019 in Deutschland eingeführt wurde, um das CRC-Screening zu verbessern, nur eine persönliche Einladung der Krankenkassen, mit einer beiliegenden geschlechtsspezifischen Informationsbroschüre, aber ohne direkte Bereitstellung oder niederschwelligen Zugang zu einem FIT [3]. Darüber hinaus deuten erste Trends darauf hin, dass die Verwendung eines Stuhltests seit dem Wechsel von gFOBT zu den empfindlicheren und allgemein empfohlenen FITs im Jahr 2017 weiter zurückgegangen ist [18-20]. Ausschlusskriterien für Hausärzte waren die Teilnahme an einer weiteren Studie, die sich im Vorjahr auf Multimorbidität oder Polypharmazie konzentrierte. Ausschlusskriterien für Patienten waren ein kognitiver oder klinischer Status, der die aktive Teilnahme an der Studie behinderte. Ziel dieser Studie ist es, teledermatologische Überweisungen in die Allgemeinpraxis in vier Interventionslandkreisen in Baden-Württemberg umzusetzen. Die Studie wird als clusterrandomisierte kontrollierte Studie durchgeführt. Die Studienpopulation sind AOK(Allgemeine Ortskrankenkassen) versicherte Patienten, die in den HZV-Vertrag aufgenommen wurden (primare care physician centered health care). Unter Berücksichtigung von Clustereffekten werden Patienten aus den Landkreisen Böblingen, Calw, Rottweil und Zollernalbkreis in die Interventionsgruppe aufgenommen.

Die Kontrollgruppe wird aus den Landkreisen Freudenstadt, Esslingen, Reutlingen und Tuttlingen rekrutiert. Sekundäres Ergebnis ist Akzeptanz und Einstellung von Ärzten, Mitarbeitern des Gesundheitszentrums und Dermatologen zu dieser neuen Art der Versorgung. Die Daten stammen aus den routinemäßigen Versicherungsdaten des AOK-Unternehmens. Die Interventionsphase wird von Juli 2018 bis Juni 2019 durchgeführt. Bei der Intervention handelt es sich um ein persönliches Einladungsschreiben zur Durchführung eines kommerziell erhältlichen und validierten FIT für den quantitativen Nachweis von humanem Hämoglobin (Hb); der verwendete Test ist der OC-Sensor FIT (Eiken Chemical, Tokyo, Japan). Studieninformationen werden in einen obligatorischen, versicherungsbezogenen Informationsbrief über das Angebot eingebettet, sich ab dem 50. Lebensjahr im Rahmen des AOK-Fachprogramms Koloskopien zu unterziehen. Geeignete Versicherte werden von der AOK BW in drei Arme – A, B und C (d.h. Steuerung) – randomisiert (die Randomisierung wurde mit einem Zufallszahlengenerator durchgeführt: strukturierte Abfragesprache [SQL]-Anweisung, Datenbankverwaltungssystem [DBMS]_RANDOM).